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!Welcome to Wuppertal! Studienstart ins Wintersemester 2018-19

Auftaktveranstaltung am 08. Oktober 2018 in der UNIHALLE für alle Erstsemester um 9:00 Uhr. Weitere Infos hier...


Bachelor-Welcome

Programm

MO >08.10. >14:00 Uhr >Raum HD 24

Prof. Heinrich Weid begrüßt um 14:00 Uhr im Uwe Herder Saal (Gebäude HD, Raum 24) alle neuen Bachelor Studierenden am Campus. Professorinnen und Professoren des ersten Studienjahrs stellen ihr Lehrprogramm vor und mit der Fachschaft werden die Räumlichkeiten am Campus erkundet.

DI >09.10. >10:00 Uhr >vor Ort 'Insel Hombroich'

In alter Tradition findet wieder eine Exkursion zum Museum ‚Insel Hombroich‘ statt. Es begleiten Euch die Professoren Georg Giebeler und Heinrich Weid mit ihren MitarbeiterInnen. Die vielseitige Sammlung des Museums zeigt ‚Kunst parallel zur Natur‘. Alle treffen sich um 10:00 Uhr vor Ort (Museum Insel Hombroich, Minkel 2, 41472 Neuss, Web: www.inselhombroich.de). Bitte entrichtet den Eintritt (ca. 7 € mit Studierendenausweis) und organisiert die An- und Abfahrt selbst.

MI >10.10. >10:00 Uhr >Zeichensaal im Gebäude HB

Ein Workshop ‚Modellbau‘ mit Dr. Patricia Merkel und M.Sc. Stephan auf der Brücken, Lehrstuhl Prof. Susanne Gross findet am Mittwoch statt. Nach einer kurzen Einführung und Ausgabe der Aufgabenstellung werden in Gruppen Modelle gebaut. Bitte bringt dazu folgendes mit: Cutter, Schneideunterlage und Schneidelineal, Stifte, Papier, Lineal, Holzleim.

DO >11.10. >10:00 Uhr >Zeichensaal im Gebäude HB

‚Wuppertaler Entdeckungsreise – eine Einführung in die Geschichte der urbanen Landschaft des Tals.‘

Die erste Vorlesung im Fach ‚Architekturgeschichte‘ hält Prof. Dr. Christoph Grafe mit anschießendem Rundgang durch die Stadt Wuppertal.

Wuppertal, eine Stadt, die wie nur wenige andere in Deutschland die Geschichte der Industrialisierung mitgeprägt hat – als eine Pionierregion des Frühkapitalismus und eines der Zentren der Textilindustrie. Aber auch eine Stadt, die stark geprägt ist von ihrer besonderen Lage im engen Tal der Wupper und der sie umgebenden Landschaft. Dieser Tag ist eine Entdeckung der Stadt, ihrer historischen Denkmäler und Stadtteile, aber auch ihrer verborgenen Reize, die so unterschiedliche Künstler wie Else Lasker-Schüler, Wim Wenders, Pina Bausch und Tom Tykwer geprägt und inspiriert haben.

11:00 Uhr – 16:00 Uhr finden die Rundgänge durch die Stadt statt. Bitte Material zum Aufzeichnen und Kartieren, incl. Kamera mitnehmen. Die Eindrücke werden im Bahnhof Vohwinkel vorgestellt und besprochen. Anschließend Start der Kneipentour mit Studierenden und der Fachschaft des Studiengangs. Ende offen!

 

Plakat zu Veranstaltungen des B.Sc. und M.Sc. - Studiengangs Architektur

Master-Welcome

Kick Off im Master-Studiengang

DI >09.10. >14:00 Uhr >Hörsaal 00.01 im Gebäude HC

Begrüßung und Einführung in das Masterstudium durch Prof. Königs

Informationen zum Studienverlauf und Vorstellung der Wahlpflichtfächer für das 1.+3. Fachsemester.


BestOf  - Ausstellung

MO >08.10.-15.11. >Foyer HC

Eröffnung  der Ausstellung ‚BestOf‘ mit einer Vernissage um 16:00 Uhr am 8. Oktober. Ausgestellt werden die besten Bachelor Studienarbeiten aus dem Winter- und Sommersemester 2017-18.

 

Entwurfsausgabe

DO >11.10. >Raum HD 24

>12:00h BA-Wahlpflichtfächer + BA-E4

>13:00h MA-Entwürfe (E5/E6)

>14:30h MA-Abschlussthemen

(nicht für BA-Erstsemester)

 

E1 - Vorstellung

DO >11.10. >15:00h im Foyer Gebäude HC
Die Vorstellung betrifft die Studierenden des 3. Fachsemesters und die Entwurfseinführung in das Modul E1 mit Prof. Königs und Prof. Dr. Schwalbenhofer.

Prof. Georg Giebeler ist neuer Professor für das Fach: Bauen mit Bestand und Baukonstruktion
Nach seiner Ausbildung zum Bauzeichner, studierte Georg Giebeler Architektur an der TU Graz. Anschließend war er zwei Jahre freier Mitarbeiter bei Prof. Volker Giencke in Graz. Es folgten vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Baukonstruktion und Entwerfen der RWTH Aachen. Seit 1996 ist Prof. Giebeler Inhaber des Architekturbüros „4000architekten“ in Köln. 2002 erhielt er einen Lehrauftrag am Lehrstuhl „Entwerfen und Gebäudelehre“ an der TU Darmstadt, 2004 wurde er als Professor für Baukonstruktion an die Hochschule Wismar berufen. Von 2012 bis 2018 hatte Georg Giebeler die Professur für Entwerfen und Bauen im Bestand an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden inne. Prof. Giebeler ist unter anderem Mitglied im Bund Deutscher Architekten und bei der Architektenkammer NRW.

:ArchNews 2018: Informationen zum Start ins Wintersemester
Wir begrüßen alle Studierenden des Studiengangs Architektur und informieren über Aktuelles aus den Lehr- und Forschungsgebieten in der ArchNews, die Sie hier lesen können…
Herausgeber der ARCHNEWS sind die Lehr- und Forschungsgebiete und die Fachschaft des Studiengangs Architektur.

Das Tal nach der Flut: BuGa X Klima

The Valley after the Flood: BuGa X Climate

Als Reaktion auf die Ambition Wuppertals die BuGa 2025 zu organisieren und auf die Flut vom 29. Mai 2018, hat eine Gruppe von Studenten der Bergischen Universität Wuppertal untersucht, was eine BuGa ist und wie sie zu einem Instrument zur Anpassung an den Klimawandel im Tal werden kann. Ziel war es, die Mechanik der BuGa als Treiber der (urbanen) Landschaftsveränderung zu verstehen.

 

Beide Ereignisse, Klimawandel und BuGa, versprechen eine radikale Veränderung der Wuppertaler Landschaft. Die Zivilgesellschaft ist mit dieser Frage konfrontiert: Was wird Wuppertal aus sich machen? Das Tal nach der Flut ist eine Ausstellung, die einen Einblick in die historische Entwicklung der BuGa und mehrere Zukunftsszenarien einer BuGa in Wuppertal gibt. Diese Ausstellung ist unser Beitrag, vielleicht Provokation, zum Dialog über die Zukunft der Stadt - unsere Frage ist: Können Sie sich den Klimawandel als natürliches Gegenstück zur BuGa vorstellen?

 

Wir laden Sie zum Grand Opening am Donnerstag, den 18.10. um 18:00 Uhr herzlich in die Galerie Kunststation in Wuppertal-Vohwinkel ein.

 

Die Ausstellung ist von 14:00-18:00 Uhr an folgenden Tagen geöffnet:

DO >18.10. – Vernissage

SA >20.10.

SO  >21.10.

MO >22.10.

SA >27.10.

SO >28.10. - Finissage

Leitung: Prof. Dr. Christoph Grafe - Lehrgebiet für Architekturgeschichte und -theorie

Infoflyer lesen…
Pressemeldung der Bergischen Universität Wuppertal können Sie hier lesen…

Zweiter Urban Mining Student Award ist ausgelobt

Nach dem Erfolg des ersten Urban Mining Student Awards im vergangenen Jahr ist nun die Aufgabenstellung für den diesjährigen Wettbewerb veröffentlicht. Architektur-Studierende in ganz Deutschland sind aufgerufen, ein Tagungs- und Lernzentrum für Kreislauf- und Energiewirtschaft sowie Ressourcenschutz zu planen. Am „Theodorschacht“, auf dem Gelände der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, soll in räumlicher Nähe zur Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Außenstandort der RAG-Stiftung entworfen werden. Der Anmeldezeitraum läuft noch bis zum 31. Dezember 2018.

Der Urban Mining Student Award Architektur zeichnet Konzepte und Strategien zur Förderung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aus.

Initiiert wurde der Studentenwettbewerb an der Bergischen Universität Wuppertal von den Architektinnen Prof. Annette Hillebrandt und Anja Rosen am Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde. Mitinitiator und Sponsor ist die agn Niederberghaus & Partner GmbH, die sich als Generalplaner schon seit Jahren intensiv mit dem gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes beschäftigt. Der Urban Mining e.V. unterstützt als Namensgeber und Kooperationspartner die Auslobung des Wettbewerbs.

 

Award

10 Fußball­felder

So groß ist die Fläche, die täglich durch den Abbau von Rohstoffen im Tagebau in Deutschland unter den Bagger kommt, verbunden mit einer langfristigen Zerstörung von Landschaften, Böden und Wasserhaushalt.

 

40 - 160 Jahre

So lange in etwa beträgt weltweit die statistische Reichweite von Kupfer, je nachdem, ob man nur die verfügbaren Reserven oder auch die unwirtschaftlich erschließbaren Ressourcen betrachtet.

50% des Abfalls entfallen in Deutschland auf den Bausektor.

 

Ein Paradigmenwechsel muss her -

Zirkuläres Bauen ist gefragt!

Der Urban Mining Student Award Architektur stellt Euch als nächste Architekten-Generation vor diese Herausforderung. Wir suchen nachhaltig intelligentes Design mit Fokus auf demontable Konstruktionen und recyclingfähige Materialien.

 

Themenbereiche

Der Urban Mining Student Award Architektur zeichnet Konzepte, Ideen und Strategien zur Förderung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aus. Er prämiert Entwürfe und Konstruktionen für Neubauten, Umbauten und Erweiterungen unter besonderer Berücksichtigung der Umwelt- und Ressourcenschonung. Die Rückbaufreundlichkeit der Konstruktion und die Recyclingfähigkeit der Baustoffe stehen zusammen mit der Wiederverwendung gebrauchter Bauteile und einer hohen Reparaturfreundlichkeit im Vordergrund der Betrachtungen. Weitere Kriterien sind Flexibilität der Gebäudestruktur als Voraussetzung für Um- und Weiternutzungen, geringer Flächen- und Wasserverbrauch, möglichst hohe Gebäudeautarkie mit Low-tec-Lösungen für Betriebs- und Energieeffizienz sowie Förderung des Mikroklimas und der Biodiversität.

 

Zeitraum der Bearbeitung: 01.10.2018 – 28.03.2019
Anmeldung bis zum
31. Dezember 2018 hier…
Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie hier...
Film zum ersten Urban Mining Student Award Architketur 2017-18
Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen...

Gebäude als Materialressource - DETAIL Atlas–Recycling

Heute geht es weniger um Einsparpotenziale als vielmehr um Wege, die immensen Rohstoffvorkommen im Gebäudebestand »aktiv« zu halten. Abgesehen von »Suffizienz, Konsistenz und Effizienz« impliziert dieses Ziel den intelligenten Einsatz von Ressourcen, die Recyclingfähigkeit von Konstruktionen, ein kreislauffähiges Bauen, kurz: »Urban Mining« im Bauwesen. Dies erfordert einen Wertewandel und ein grundsätzliches Umdenken in Planung und Ausführung.

 

Die große Herausforderung für Architekten und Ingenieure besteht darin, nicht nur durch ästhetische, ökonomische und soziokulturelle Qualitäten zu überzeugen, sondern in gleichem Maße dauerhaft umweltverträgliche Gebäude zu realisieren. Schon im Entwurf sollten Rückbaubarkeit und Wiederverwertung einen festen Platz einnehmen, um später Kreislaufpotenziale ausschöpfen zu können.

Der Recycling Atlas liefert das nötige Fachwissen für den damit verbundenen Paradigmenwechsel im Bauen.

Ein umfangreicher Detailkatalog zeigt alle relevanten Bauteilanschlüsse und liefert ausführliche Erläuterungen zu Berechnungsmethoden und Ausschreibungsaspekten. Und nicht zuletzt liefern Details realisierter Beispiele viele Inspirationen für die gelungene Umsetzung in die Praxis.

 

- Urban Mining – Ressource Stadt und Gebäude

- Konstruktions- und Entwurfsmethodik im Lebenszyklus

- Leitdetailkatalog der relevanten Bauteilanschlüsse

 

Autoren: Prof. Annette Hillebrandt, Petra Riegler-Floors, Anja Rosen, Johanna-Katharina Seggewies


Hier können Sie den Atlas bestellen: DETAIL Recycling

Pressemitteilungen:
Bergische Universität Wuppertal hier lesen...

Stern EXTRA 06.09.18 - GREEN LIVING 'Lehm und Hanf, Schilf und Gras' als PDF hier lesen...
gisela graf Communications - als PDF hier lesen...

DETAIL Kongress 2018: Recycling: No Waste! Ressource Bau
Datum: Dienstag, den 16. Oktober 2018
Uhrzeit: 9 bis 18 Uhr, anschließend Get together bis 21 Uhr
Ort: Oktogon, Zeche Zollverein, Gelsenkirchner Straße 181, 45309 Essen

Der diesjährige DETAIL Kongress »No Waste! Ressource Bau« am 16. Oktober 2018 in Essen zeigt aktuelle Entwicklungen und visionäre Ideen rund um das Thema Recycling und bildet den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die gemeinsam mit verschiedenen Hochschulpartnern durchgeführt wird. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung referieren und diskutieren neben Planern auch Persönlichkeiten aus Politik und Forschung sowie Start-ups, die ihre kreativen Ideen und neue Handlungsansätze präsentieren.

Der Titel »No Waste! Ressource Bau« steht für ein Umdenken in der Architektur und für das Ziel, weder Energie und Rohstoffe noch Flächen und Gebäudepotenziale zu verschwenden. Der Kongress bündelt politische, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische sowie planerisch-technische Aspekte einer bewusst abfallvermeidenden Strategie innerhalb des Bauwesens. Akteure verschiedener Ansätze, Bündnisse und Strategien schildern ihre Perspektive vor einem interessierten Fachpublikum und diskutieren im Rahmen der Architekturdebatte.

Die Experten beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. So sprechen unter anderem Prof. Annette Hillebrandt vom Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde der Bergischen Universität Wuppertal über kreislauffähiges Bauen, Prof. Dirk Hebel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über die Nest-Unit Urban Mining & Recycling und den verantwortlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen, Kilian Kada von kadawittfeldarchitektur über den Neubau des Zollvereins Essen, Søren Nielsen von Vandkunsten Architects über die Verwendung von Re-Use-Materialien in der Architektur und Dr. Michael Kopatz, Projektleiter im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie über gesellschaftliche Standards im Hinblick auf einen nachhaltigen Lebensstil. Darüber hinaus stellen verschiedene Start-ups innovative Ansätze wie neue Möglichkeiten im Umgang mit biologischen Materialien oder Konzepte zur Aufstockung und Revitalisierung bislang ungenutzter City-Hotspots vor.

Mit dem DETAIL Kongress werden jährlich aktuelle Themen der Architektur und Planung beleuchtet. Unter Mitwirkung verschiedener Partner aus Industrie und Forschung gestaltet die Veranstaltung so den aktuellen Architekturdiskurs aktiv mit.

Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter: detail.de/detailkongress.

Pressemeldung der Bergischen Universität hier lesen...

Das Flächensuffizienz-Lab beim Tag der Forschung
Der Lehrstuhl Städtebau vertritt in diesem Jahr die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen beim Tag der Forschung in den City Arkaden. Dort zeigen wir der Öffentlichkeit unser neuestes Forschungsprojekt.


Lehrende und Studierende arbeiten im Flächensuffizienz-Lab gemeinsam mit dem Verein Aufbruch am Arrenberg an innovativen und kreativen Lösungen für nachhaltige Gebäudenutzung. Denn statt immer mehr neu zu bauen sollten wir die Gebäude, die wir haben, effektiv nutzen. Dazu suchen wir Potentialräume, die ganz oder zeitweise frei sind. Das können z.B. leer stehende Kinderzimmer sein, verlassene Ladenlokale oder Büroräume, die nach Feierabend und wochenends keiner nutzt.


Beim Tag der Forschung stellen wir unsere „Vermittlungsmaschine“ aus: ein Modell des Stadtteils Arrenberg, mit dem wir Infos über Potentialräume sammeln. 


Wir freuen uns, wenn ihr uns mit Ihrem Expertenwissen dabei helft herauszufinden, in welchen Räumen noch ungenutzte Potentiale schlummern! 


Denn das ökologischste und auch das günstigste Gebäude ist das, was gar nicht erst gebaut und betrieben werden muss.


Termin: 8. September 2018 von 10-20 Uhr
Ort: City Arkaden Wuppertal


Pressemeldung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen ...

Architekturstudierende erforschen die
Flächennutzung in Wuppertal

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wuppertal? Wie werden wir in Zukunft wohnen? Wie muss sich der Wohnungsbestand weiterentwickeln und wie viel Neubau brauchen wir?

Mit diesen Fragen, den daraus entstehenden Herausforderungen und Planungsstrategien beschäftigen sich in diesem Semester Architekturstudierende und das Forschungsteam des Lehrstuhls Städtebau an der Bergischen Universität. Ziel ist es, nicht ausgeschöpfte Potentiale in bestehenden Gebäuden zu identifizieren und Strategien für ihre intelligente Nutzung zu erarbeiten. Das kann die Umnutzung eines leer stehenden Büros sein, aber auch das Abtrennen bzw. Vermieten von freien Zimmern innerhalb von Wohnungen, oder die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten durch mehrere Gewerbetreibende, die den Raum jeweils nur zu bestimmten Zeiten brauchen.  Besonders intensiv nehmen die Städtebauer dafür den Stadtteil Arrenberg in den Blick. Zur Zeit arbeiten die Studierenden an einem großen Modell, das als ständig wachsende Datenbank der Raumpotentiale und als Informationsquelle für alle, die Räume suchen oder zu vergeben haben, dienen wird. In Kooperation mit Bürgern und dem Aufbruch am Arrenberg e.V. wird es mit Leben gefüllt.

Dafür müssen Gebäude immer wieder den Anforderungen der Nutzer angepasst werden. Praktische Beispiele von Umbau und Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden sowie spannende Einblicke in die Planungspraxis in Wuppertal konnten die Studierenden am 22.05.18 bei einer gemeinsamen Exkursion in Barmen erleben.

Die erste Station war das Barmer Rathaus, wo der Stadtplaner Herr Thomas Seck von der Abteilung Stadtentwicklung die komplexen Aufgaben und Ziele sowie die planerischen Strategien der Stadtverwaltung erläuterte. Es entstand eine lebhafte Diskussion u.a. über die Erschließung von neuem Bauland. Ist die Ausweisung von Baugebieten heute noch sinnvoll? Eine komplexe Frage, denn einerseits bringt zusätzliche Flächenversiegelung ökologische Risiken wie z.B. eine erhöhte Überflutungsgefahr mit sich, und in Zeiten des demographischen Wandels ist fraglich, wie viel zusätzliche Gebäudeflächen tatsächlich gebraucht werden. Andererseits bietet Wuppertal zwar genügend Wohnraum, aber eben nicht für jeden Einwohner das, was er sucht: zwar gibt es viele Geschosswohnungen im Tal, aber im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wenig Wohnungen mit gehobenem Standard und Einfamilienhäuser. 

Im Anschluss führten Herr Renner und Herr Köster von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal (GWG) die Gruppe durch das Quartier „Sedansberg“ und stellten ihnen das Großmodernisierungsprojekt vor.

Die GWG investiert in nächster Zeit erneut in Häuser am Sedansberg. Die bald 100 Jahre alten Immobilien sollen außen und innen attraktiver werden, aber dennoch bezahlbaren Wohnraum zu fairen Preisen bieten. Dieser Aspekt ist für die zukünftigen Architekten und Stadtplaner besonders interessant, da die Studierenden sich gerade unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie man das Potential bereits bestehender Gebäude besser nutzen kann.

 „Die GWG investiere allein in die Häuser 81, 83, 87 und 89 rund 1,4 Millionen Euro“, erklärte Projektleiter Wolfgang Renner den Besuchern, „dafür werden die Wohnungen weitgehend entkernt, damit wir unseren künftigen Mietern zeitgemäße, großzügige Grundrisse bieten können.“ Gearbeitet werde zunächst in 5 der insgesamt 29 Wohnungen, denn sie stünden bereits leer. Die übrigen 24 Wohnungen renoviere die GWG, wenn sie frei werden. Kein Mieter müsse wegen der Arbeiten ausziehen, versichert Renner. Mit der Sanierung des Barmer Wohnquartiers habe die GWG bereits vor rund anderthalb Jahrzehnten begonnen. „Nach Abschluss des jüngsten Projekts werden mehr als 35 Millionen Euro in den Sedansberg geflossen sein“, so Renner weiter.

„Dabei setzt die GWG bewusst auf eine moderne, zukunftsorientierte Ausstattung, ohne aus den Augen zu verlieren, dass unsere Wohnungen stets bezahlbar bleiben müssen“, ergänzte Sachgebietsleiter Daniel Köster.

Das Modellprojekt am Sedansberg zeige, wie es gelingen könne, eine denkmalgeschützte Siedlung aus den 20er-Jahren an die Wohnbedürfnisse und Vorschriften von heute anzupassen.

Auch am Arrenberg soll im kommenden Jahr ein Modellprojekt entstehen. Hier soll erprobt werden, wie durch die geschickte Nutzung von Bestandsgebäuden in Zukunft auch ohne den Bau von neuen Flächen qualitativ hochwertig gewohnt, gearbeitet und gespielt werden kann. Das Stadtteilmodell wird am 8. September beim Tag der Forschung in den Wuppertal Arkaden präsentiert. Dann freut sich das Team über Ihre Hinweise zu untergenutzten oder ungenutzten Flächen. Gerne nehmen sie diese aber auch unter staedtebau{at}uni-wuppertal.de entgegen.

Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen ...

zuletzt bearbeitet am: 08.10.2018