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Lehrstuhl Prof. Dr. Voss – Performance based Design
„Performance based Design" ist ein zielorientierter Planungs- und Entwurfsansatz in der Architektur. In der frühen Phase eines Projektes werden Simulationsmethoden für die Performance von Gebäuden genutzt, um Entwurfsentscheidungen zu unterstützen. Dieser Ansatz wird insbesondere im Kontext von BIM (Building Information Modelling) verfolgt.

Im Rahmen der Projektarbeit sind diesbezügliche Methoden zu erforschen und für den Lehrbetrieb nutzbar zu machen. Vorarbeiten dazu sind bereits vorhanden.

Es handelt sich um eine Qualifizierungsstelle im Sinne des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die zur Förderung der folgenden wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung besetzt werden kann: Erwerb von Berufserfahrungen bei der Durchführung des Forschungsprojektes „Wettbewerbs- und Projektbegleitung im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050“.

Die Stelle ist im Rahmen eines Nachwuchswissenschaftler-Netzwerks zu besetzen.

Stellenbeschreibung hier…

BDA Masters 2018: Studienpreis des Bundes Deutscher Architekten geht an Zana Bamarni

Vom Gebäudetyp Gründerzeithaus/Stadtvilla zu einem Wohn- und Arbeitshaus für professionelle E-Sport Teams – diesen Schritt ist Zana Bamarni im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit im Lehrbereich „Darstellungsmethodik und Entwerfen“ von Prof. Holger Hoffmann gegangen. Für das Ergebnis erhielt der Student der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen den BDA Masters 2018. Dieser mit 2.000 Euro dotierte Preis wird vom NRW-Landesverband des Bundes Deutscher Architekten mit dem Ziel verliehen, begabten Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudiengänge Architektur und Städtebau einen Anreiz zu geben, ein Masterstudium anzuschließen.

Ein Blick auf die Arbeit von Zana Bamarni.

„Der gewürdigte Beitrag entwickelt aus dem Stilelement Bogen/Gewölbe mittels Drehung/Verschnitt/Extraktion und Multiplikation ein Positivformgefüge, das durch den Negativabdruck innerhalb eines Kubus in ein Raumgefüge transformiert wird“, heißt es in der Jurybeurteilung. „Diese zunächst wie zufällig entstandene Raumskulptur wird erst durch die eingeschriebene Nutzung sinnstiftend: das E-Sport Teamhaus.“ Das entstandene Raumgefüge schaffe eine fließende Raumfolge, in der sich Nischen und Rückzugsbereiche mit großzügigen Ausweitungen abwechseln. Die introvertierte Raumatmosphäre lasse Platz für virtuelle Realitäten.

Der BDA Masters wurde bereits zum elften Mal vergeben. Der Jury lagen 33 Arbeiten aus dem Wintersemester 2017/18 und dem Sommersemester 2018 von dreizehn teilnahmeberichtigten NRW-Hochschulen vor. Neben Zana Bamarni wurden Absolventinnen und Absolventen der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, der Hochschule Bochum und der Fachhochschule Münster ausgezeichnet.

Die Studienarbeit wurde von Prof. Holger Hoffmann betreut.

BDA weitere Informationen: Wohn- und Arbeitshaus für professionelle E-Sport Teams
Pressemeldung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen…

Exkursion zur Architekturbiennale in Tiflis

15 Studierende und das Team von Lehrstuhl Städtebau von Frau Prof. Dr. Siems (Fakultät 5) waren vom 24.10. – 30.10.2018 in der georgischen Hauptstadt Tiflis und hatten die Ehre, bei der 1. Architekturbiennale ihre Arbeit zum Thema Flächenpotentiale auszustellen.

 

Das diesjährige Thema der Architekturbiennale „Buildings are not enough“ lud zu einem ungewöhnlichen Blick auf die Produktion von Innen- und Außenräumen ein. Der Beitrag aus Wuppertal beleuchtete das Thema aus einer Perspektive, die nicht nur hier vor Ort, sondern auch international relevant ist. Darin werden konkrete Alternativen zum aktuellen Neubauboom, den man besonders auch in Tiflis anhand teils spektakulärer, luxuriös anmutender Investorenprojekte beobachten kann, vorgeschlagen. Im ehemaligen Hauptquartier des KGB und verteilt über den Stadtteil Gldani waren zahlreiche architektonische, planerische und künstlerische Beiträge, Panels, Vorträge und Workshops zu sehen, in denen internationale Teilnehmer sich mit dem Thema auf facettenreiche Art und Weise auseinandersetzten.

 

Die Veranstaltungen fanden in Tiflis‘ Stadtteil Gldani statt, ein Wohnviertel, das während der Sowjetzeit gemäß damaliger Planungsprinzipen in Plattenbauweise errichtet wurde. Die spannende Geschichte der post-sowjetischen Transformation von Gldani und anderen Stadtvierteln in postsowjetischer Zeit konnten die Studierenden bei gemeinsamen Rundgängen mit lokalen Akteuren nachvollziehen. So hatten sie u.a. die Gelegenheit, Anwohner in ihren Wohnungen zu besuchen und zu sehen, wie diese nach der Privatisierung individuell gestaltet durch teilweise gewagte Konstruktionen erweitert, der öffentliche Raum durch Entrepreneure und Anwohner angeeignet und umgestaltet wurde.

 

In dieser Gemengelage stehen Planer und Architekten nun vor großen Herausforderungen, die der Leiter des Stadtplanungsamtes den Studierenden erläuterte. Prioritäten sind es, geeignete Regularien zu finden, um bezahlbaren Wohnraum und öffentliche Infrastrukturen zu gewährleisten, mit den Folgen der Privatisierung von Kollektiveigentum sinnvoll umzugehen und gleichzeitig Tiflis als moderne und internationale Metropole weiter zu entwickeln.

Mehr Infos:
Pressemeldung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen...
Architekturbiennale Tiflis
Forschungsprojekt Flächensuffizienz

Projekte aus der Forschungsinitiative „EnEff.Gebäude.2050“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu Gast in Wuppertal


Ausstellung bis 30. November
Gebäude HC im Foyer
am Campus Haspel
Geöffnet: 8:00 - 18:00 Uhr
Anfahrt

Eine Ausstellung zu Projekten der aktuellen Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050“ findet momentan am Campus Haspel im Foyer des Gebäudes HC statt. Die dort vorgestellten Projekte werden vom Ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und sollen innovative Wege aufzeigen, wie der Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral gestaltet werden kann. Die noch bis Ende November geöffnete Ausstellung resultiert aus einem Projekteforum, das an der BUW veranstaltet wurde.

 

Zum ersten Mal fand das Projekteforum im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung der Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050“ an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Dieses Format wurde von den verantwortlichen Akteuren an der Bergischen Universität Wuppertal, dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme sowie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entwickelt und soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Ziel dieses Formates ist es, die geförderten Projekte wissenschaftlich zu begleiten. Dabei werden auf Basis detaillierter Informationen über alle in der Initiative geförderten Projekte frühzeitig Forschungsschwerpunkte und Möglichkeiten für eine sinnvolle Vernetzung der Projekte untereinander identifiziert und die Inhalte für die breite Öffentlichkeit, den Projektträger und Fördermittelgeber aufbereitet.

 

Während der ganztägigen Auftaktveranstaltung Ende Oktober wurden bereits geförderte Projekte anhand der hier ausgestellten Poster von den Projektbeteiligten präsentiert und diskutiert. Im anschließenden Workshop lud das Team der Begleitforschung die Projektnehmer ein, um mit ihnen sowie einer Vertreterin des Projektträgers Jülich über „Performance Gaps - Der Beitrag von Forschungsprojekten auf dem Weg zum nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050“ zu diskutieren.

 

Pressemeldung der Bergischen Universität hier lesen...

 

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss, Dr.-Ing. Katharina Simon

Fakultät Architektur & Bauingenieurwesen

Telefon 0202/439-4071
E-Mail ksimon@uni-wuppertal.de

Prof. Annette Hillebrandt unterwegs in Sachen Urban Mining Design
„Urban Mining im Bauwesen“ heißt das Oberthema, mit dem Prof. Annette Hillebrandt auf zwei Veranstaltungen in München und Berlin vertreten ist. Dahinter verbergen sich der intelligente Einsatz von Ressourcen und die Recyclingfähigkeit von Konstruktionen, die Architektinnen und Architekten idealerweise bereits im Entwurf berücksichtigen.

Am 29. November 2018 ist die Wissenschaftlerin vom Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde der Bergischen Universität zu Gast bei der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München. Im Rahmen der Vortragsreihe „Neue Werkstoffe – Patina oder Bauschaden?“ spricht Prof. Hillebrandt über „Ressourcen ohne Lebensende“. Die Veranstaltung findet von 13:15 bis 14:45 Uhr im Vorhoelzer Forum statt.

 

Am 11. Dezember 2018 ist die Wissenschaftlerin in die Veranstaltung der Charta für Holz 2.0 im Dialog und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Titel „Mensch – Stadt – Land – Ressourcen: Wie wollen wir in Zukunft leben?“ eingebunden. Von 11:15 bis 12:15 Uhr nimmt sie an einer Podiumsdiskussion teil, nachmittags gibt sie einen Impuls unter dem Titel „Trend Urban Mining? Auswirkungen auf Bauplanung und Materialität“. An der Veranstaltung im Auditorium Friedrichstraße nimmt auch eine weitere Expertin der Bergischen Universität Wuppertal teil: Dipl.-Ing. Petra Riegler-Floors moderiert den Workshop „Urban Mining – schöne Theorie, aber wie praktisch umsetzen?“ von 15:00 bis 16:30 Uhr.

ARCHITEKTURSYMPOSIUM – HANDZEICHEN –

Mittwoch, den 14. November 2018

10:00 – 14:00 Uhr

Hörsaal HD 24

 

Das Symposium HANDZEICHEN bringt Architekten und Künstler zusammen, die in ihrem Werk die Möglichkeiten der Architekturzeichnung für die Visualisierung und Konzeption von Räumen und Situationen untersuchen. Im Gespräch laden wir dazu ein, die Geschichte und die vielschichtige Praxis des Zeichnens in der Architektur von der Skizze bis hin zur pointierten Karikatur zu betrachten, und von der zeichnerischen Untersuchung der Regeln von Proportion und Maß bis hin zur expressionistischen Architekturphantasie zu untersuchten Karikatur zu betrachten, und von der zeichnerischen Untersuchung der Regeln von Proportion und Maß bis hin zur expressionistischen Architekturphantasie zu untersuchen.

 

Redner

Elizabeth Hatz, Stockholm/ Limerick

William Mann, London

Miroslav Šik, Zürich

Felix Görmann (Flix), Berlin

 

Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen …

 

Das Symposium wird organisiert von den Lehrstühlen:

Architekturgeschichte und -theorie: Prof. Dr.-Ing. Chr. Grafe, D. Spruth, K. Dimitrova, M. Spohn, S. Coppens

Entwerfen und Gebäudekunde: Prof. S. Gross, S. a. d. Brücken, Dr.-Ing. P. Merkel, M. Stegmann

Symposium take.build.repeat.
für ressourcengerechtes Bauen

Datum: Freitag, den 09.11.2018

Uhrzeit: 10:00 bis 19:30

Ort: KIT Karlsruhe, Fachgebiet Nachhaltiges Bauen, Egon-Eiermann-Saal, Englerstr. 7, Geb. 22.40, 76131 Karlsruhe

 

Das Symposium take.build.repeat. hinterfragt die heute praktizierte Wegwerfmentalität unserer Bauindustrie. Ressourcen werden entnommen, verbraucht und anschließend entsorgt. Diesem linearen Konzept der Vernichtung von Ressourcen steht eine Vorstellung von geschlossenen Stoffkreisläufen, von neuartig konzipierten (Rück-)bautechnologien und insbesondere auch neuen Geschäftsmodellen der Kreislaufwirtschaft entgegen. Das Symposium widmet sich der wichtigen Frage, wie wir in Zeiten einer stetig wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitig immer knapper werdenden Ressourcen unsere Städte der Zukunft bauen können, ohne dabei weiterhin unsere natürliche Umwelt auszubeuten und zu belasten. Die gebaute Umwelt muss dabei gleichzeitig eine verantwortungsvolle Gegenwartslösung wie auch das Materiallager der Zukunft darstellen. Lesen Sie hier weiter und melden Sie sich zur Veranstaltung bis zum 2. November an.

 

>Building more with less material, waste, energy & emissions – Vortrag: Prof. Dr. Werner Sobek (Werner Sobek Group/Universität Stuttgart)

>Circular Economy for Beginners – Worüber reden wir? – Vortrag: Prof. Dr. Walter R. Stahel (Product Life Institute/University Surrey)

>Urban Mining & Recycling – Materiallager der Zukunft – Vortrag: Prof. Dirk E. Hebel (KIT Karlsruhe) / Felix Heisel (KIT Karlsruhe)

>Lebenszyklusanalyse als Instrument der Kreislaufwirtschaft – Vortrag: Prof. Dr. Thomas Lützkendorf (KIT Karlsruhe)*

>Kreislauffähiges Bauen – Herausforderungen für Architekten – Vortrag: Prof. Annette Hillebrandt (Universität Wuppertal)

>People’s Pavilion – Baumaterial als Service – Vortrag: Peter van Assche (Bureau SLA)

>WasteBasedBrick – Bauen mit mineralischen Bauschutt – Vortrag: Jasper Brommet (StoneCycling)

>Nachhaltigkeit als Teil des Geschäftsmodells -zahlt sich das aus? – Vortrag: Stefan Rohrmus (Schüco)

>Madaster – der Kataster für Baumaterialien  – Vortrag: Sabine Oberhuber-Rau (Madaster / turntoo)

 

weitere Informationen unter: http://nb.ieb.kit.edu und www.nest-umar.net
Programm - Flyer
Anerkannt als Weiterbildungsveranstaltung der AKBW: 2018-148167-0001
* Bestätigung steht noch aus.

Ausbildung zum DGNB Registered Professional

Freitag, den 2. und 23. November 2018

von 9 - 17 Uhr

im Raum HB 03.03, Campus Haspel

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) bietet die Bergische Universität Wuppertal ein zweitägiges Seminar zum Grundlagenwissen des Nachhaltigen Bauens an. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, eine kostenlose Prüfung zum DGNB Registered Professional abzulegen und damit eine Zusatzqualifikation im Wachstumsmarkt des Nachhaltigen Bauens zu erwerben.


Das Seminar findet im Rahmen des Kurses NA3, Prof. Annette Hillebrandt statt und richtet sich an Masterstudierende der Architektur und des Bauingenieurswesens.


>Anmeldung per E-Mail an Anja Rosen: arosen@uni-wuppertal.de

Das Tal nach der Flut: BuGa X Klima

The Valley after the Flood: BuGa X Climate

Als Reaktion auf die Ambition Wuppertals die BuGa 2025 zu organisieren und auf die Flut vom 29. Mai 2018, hat eine Gruppe von Studenten der Bergischen Universität Wuppertal untersucht, was eine BuGa ist und wie sie zu einem Instrument zur Anpassung an den Klimawandel im Tal werden kann. Ziel war es, die Mechanik der BuGa als Treiber der (urbanen) Landschaftsveränderung zu verstehen.

 

Beide Ereignisse, Klimawandel und BuGa, versprechen eine radikale Veränderung der Wuppertaler Landschaft. Die Zivilgesellschaft ist mit dieser Frage konfrontiert: Was wird Wuppertal aus sich machen? Das Tal nach der Flut ist eine Ausstellung, die einen Einblick in die historische Entwicklung der BuGa und mehrere Zukunftsszenarien einer BuGa in Wuppertal gibt. Diese Ausstellung ist unser Beitrag, vielleicht Provokation, zum Dialog über die Zukunft der Stadt - unsere Frage ist: Können Sie sich den Klimawandel als natürliches Gegenstück zur BuGa vorstellen?

 

Ausstellung:
Galerie Kunststation im alten Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel
Bahnstraße 16, 42327 Wuppertal
Samstag, den 27.10. von 14:00 - 18:00 Uhr
Finissage am Sonntag, den 28.10. um 16:00 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Christoph Grafe - Lehrgebiet für Architekturgeschichte und -theorie

Infoflyer lesen…
Pressemeldung der Bergischen Universität Wuppertal können Sie hier lesen…

Prof. Georg Giebeler ist neuer Professor für das Fach: Bauen mit Bestand und Baukonstruktion
Nach seiner Ausbildung zum Bauzeichner, studierte Georg Giebeler Architektur an der TU Graz. Anschließend war er zwei Jahre freier Mitarbeiter bei Prof. Volker Giencke in Graz. Es folgten vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Baukonstruktion und Entwerfen der RWTH Aachen. Seit 1996 ist Prof. Giebeler Inhaber des Architekturbüros „4000architekten“ in Köln. 2002 erhielt er einen Lehrauftrag am Lehrstuhl „Entwerfen und Gebäudelehre“ an der TU Darmstadt, 2004 wurde er als Professor für Baukonstruktion an die Hochschule Wismar berufen. Von 2012 bis 2018 hatte Georg Giebeler die Professur für Entwerfen und Bauen im Bestand an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden inne. Prof. Giebeler ist unter anderem Mitglied im Bund Deutscher Architekten und bei der Architektenkammer NRW.

Zweiter Urban Mining Student Award ist ausgelobt

Nach dem Erfolg des ersten Urban Mining Student Awards im vergangenen Jahr ist nun die Aufgabenstellung für den diesjährigen Wettbewerb veröffentlicht. Architektur-Studierende in ganz Deutschland sind aufgerufen, ein Tagungs- und Lernzentrum für Kreislauf- und Energiewirtschaft sowie Ressourcenschutz zu planen. Am „Theodorschacht“, auf dem Gelände der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, soll in räumlicher Nähe zur Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Außenstandort der RAG-Stiftung entworfen werden. Der Anmeldezeitraum läuft noch bis zum 31. Dezember 2018.

Der Urban Mining Student Award Architektur zeichnet Konzepte und Strategien zur Förderung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aus.

Initiiert wurde der Studentenwettbewerb an der Bergischen Universität Wuppertal von den Architektinnen Prof. Annette Hillebrandt und Anja Rosen am Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde. Mitinitiator und Sponsor ist die agn Niederberghaus & Partner GmbH, die sich als Generalplaner schon seit Jahren intensiv mit dem gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes beschäftigt. Der Urban Mining e.V. unterstützt als Namensgeber und Kooperationspartner die Auslobung des Wettbewerbs.

 

Award

10 Fußball­felder

So groß ist die Fläche, die täglich durch den Abbau von Rohstoffen im Tagebau in Deutschland unter den Bagger kommt, verbunden mit einer langfristigen Zerstörung von Landschaften, Böden und Wasserhaushalt.

 

40 - 160 Jahre

So lange in etwa beträgt weltweit die statistische Reichweite von Kupfer, je nachdem, ob man nur die verfügbaren Reserven oder auch die unwirtschaftlich erschließbaren Ressourcen betrachtet.

50% des Abfalls entfallen in Deutschland auf den Bausektor.

 

Ein Paradigmenwechsel muss her -

Zirkuläres Bauen ist gefragt!

Der Urban Mining Student Award Architektur stellt Euch als nächste Architekten-Generation vor diese Herausforderung. Wir suchen nachhaltig intelligentes Design mit Fokus auf demontable Konstruktionen und recyclingfähige Materialien.

 

Themenbereiche

Der Urban Mining Student Award Architektur zeichnet Konzepte, Ideen und Strategien zur Förderung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aus. Er prämiert Entwürfe und Konstruktionen für Neubauten, Umbauten und Erweiterungen unter besonderer Berücksichtigung der Umwelt- und Ressourcenschonung. Die Rückbaufreundlichkeit der Konstruktion und die Recyclingfähigkeit der Baustoffe stehen zusammen mit der Wiederverwendung gebrauchter Bauteile und einer hohen Reparaturfreundlichkeit im Vordergrund der Betrachtungen. Weitere Kriterien sind Flexibilität der Gebäudestruktur als Voraussetzung für Um- und Weiternutzungen, geringer Flächen- und Wasserverbrauch, möglichst hohe Gebäudeautarkie mit Low-tec-Lösungen für Betriebs- und Energieeffizienz sowie Förderung des Mikroklimas und der Biodiversität.

 

Zeitraum der Bearbeitung: 01.10.2018 – 28.03.2019
Anmeldung bis zum
31. Dezember 2018 hier…
Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie hier...
Film zum ersten Urban Mining Student Award Architketur 2017-18
Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen...

Gebäude als Materialressource - DETAIL Atlas–Recycling

Heute geht es weniger um Einsparpotenziale als vielmehr um Wege, die immensen Rohstoffvorkommen im Gebäudebestand »aktiv« zu halten. Abgesehen von »Suffizienz, Konsistenz und Effizienz« impliziert dieses Ziel den intelligenten Einsatz von Ressourcen, die Recyclingfähigkeit von Konstruktionen, ein kreislauffähiges Bauen, kurz: »Urban Mining« im Bauwesen. Dies erfordert einen Wertewandel und ein grundsätzliches Umdenken in Planung und Ausführung.

 

Die große Herausforderung für Architekten und Ingenieure besteht darin, nicht nur durch ästhetische, ökonomische und soziokulturelle Qualitäten zu überzeugen, sondern in gleichem Maße dauerhaft umweltverträgliche Gebäude zu realisieren. Schon im Entwurf sollten Rückbaubarkeit und Wiederverwertung einen festen Platz einnehmen, um später Kreislaufpotenziale ausschöpfen zu können.

Der Recycling Atlas liefert das nötige Fachwissen für den damit verbundenen Paradigmenwechsel im Bauen.

Ein umfangreicher Detailkatalog zeigt alle relevanten Bauteilanschlüsse und liefert ausführliche Erläuterungen zu Berechnungsmethoden und Ausschreibungsaspekten. Und nicht zuletzt liefern Details realisierter Beispiele viele Inspirationen für die gelungene Umsetzung in die Praxis.

 

- Urban Mining – Ressource Stadt und Gebäude

- Konstruktions- und Entwurfsmethodik im Lebenszyklus

- Leitdetailkatalog der relevanten Bauteilanschlüsse

 

Autoren: Prof. Annette Hillebrandt, Petra Riegler-Floors, Anja Rosen, Johanna-Katharina Seggewies


Hier können Sie den Atlas bestellen: DETAIL Recycling

Pressemitteilungen:
Bergische Universität Wuppertal hier lesen...

Stern EXTRA 06.09.18 - GREEN LIVING 'Lehm und Hanf, Schilf und Gras' als PDF hier lesen...
gisela graf Communications - als PDF hier lesen...

Das Flächensuffizienz-Lab beim Tag der Forschung
Der Lehrstuhl Städtebau vertritt in diesem Jahr die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen beim Tag der Forschung in den City Arkaden. Dort zeigen wir der Öffentlichkeit unser neuestes Forschungsprojekt.


Lehrende und Studierende arbeiten im Flächensuffizienz-Lab gemeinsam mit dem Verein Aufbruch am Arrenberg an innovativen und kreativen Lösungen für nachhaltige Gebäudenutzung. Denn statt immer mehr neu zu bauen sollten wir die Gebäude, die wir haben, effektiv nutzen. Dazu suchen wir Potentialräume, die ganz oder zeitweise frei sind. Das können z.B. leer stehende Kinderzimmer sein, verlassene Ladenlokale oder Büroräume, die nach Feierabend und wochenends keiner nutzt.


Beim Tag der Forschung stellen wir unsere „Vermittlungsmaschine“ aus: ein Modell des Stadtteils Arrenberg, mit dem wir Infos über Potentialräume sammeln. 


Wir freuen uns, wenn ihr uns mit Ihrem Expertenwissen dabei helft herauszufinden, in welchen Räumen noch ungenutzte Potentiale schlummern! 


Denn das ökologischste und auch das günstigste Gebäude ist das, was gar nicht erst gebaut und betrieben werden muss.


Termin: 8. September 2018 von 10-20 Uhr
Ort: City Arkaden Wuppertal


Pressemeldung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen ...

Architekturstudierende erforschen die
Flächennutzung in Wuppertal

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wuppertal? Wie werden wir in Zukunft wohnen? Wie muss sich der Wohnungsbestand weiterentwickeln und wie viel Neubau brauchen wir?

Mit diesen Fragen, den daraus entstehenden Herausforderungen und Planungsstrategien beschäftigen sich in diesem Semester Architekturstudierende und das Forschungsteam des Lehrstuhls Städtebau an der Bergischen Universität. Ziel ist es, nicht ausgeschöpfte Potentiale in bestehenden Gebäuden zu identifizieren und Strategien für ihre intelligente Nutzung zu erarbeiten. Das kann die Umnutzung eines leer stehenden Büros sein, aber auch das Abtrennen bzw. Vermieten von freien Zimmern innerhalb von Wohnungen, oder die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten durch mehrere Gewerbetreibende, die den Raum jeweils nur zu bestimmten Zeiten brauchen.  Besonders intensiv nehmen die Städtebauer dafür den Stadtteil Arrenberg in den Blick. Zur Zeit arbeiten die Studierenden an einem großen Modell, das als ständig wachsende Datenbank der Raumpotentiale und als Informationsquelle für alle, die Räume suchen oder zu vergeben haben, dienen wird. In Kooperation mit Bürgern und dem Aufbruch am Arrenberg e.V. wird es mit Leben gefüllt.

Dafür müssen Gebäude immer wieder den Anforderungen der Nutzer angepasst werden. Praktische Beispiele von Umbau und Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden sowie spannende Einblicke in die Planungspraxis in Wuppertal konnten die Studierenden am 22.05.18 bei einer gemeinsamen Exkursion in Barmen erleben.

Die erste Station war das Barmer Rathaus, wo der Stadtplaner Herr Thomas Seck von der Abteilung Stadtentwicklung die komplexen Aufgaben und Ziele sowie die planerischen Strategien der Stadtverwaltung erläuterte. Es entstand eine lebhafte Diskussion u.a. über die Erschließung von neuem Bauland. Ist die Ausweisung von Baugebieten heute noch sinnvoll? Eine komplexe Frage, denn einerseits bringt zusätzliche Flächenversiegelung ökologische Risiken wie z.B. eine erhöhte Überflutungsgefahr mit sich, und in Zeiten des demographischen Wandels ist fraglich, wie viel zusätzliche Gebäudeflächen tatsächlich gebraucht werden. Andererseits bietet Wuppertal zwar genügend Wohnraum, aber eben nicht für jeden Einwohner das, was er sucht: zwar gibt es viele Geschosswohnungen im Tal, aber im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wenig Wohnungen mit gehobenem Standard und Einfamilienhäuser. 

Im Anschluss führten Herr Renner und Herr Köster von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal (GWG) die Gruppe durch das Quartier „Sedansberg“ und stellten ihnen das Großmodernisierungsprojekt vor.

Die GWG investiert in nächster Zeit erneut in Häuser am Sedansberg. Die bald 100 Jahre alten Immobilien sollen außen und innen attraktiver werden, aber dennoch bezahlbaren Wohnraum zu fairen Preisen bieten. Dieser Aspekt ist für die zukünftigen Architekten und Stadtplaner besonders interessant, da die Studierenden sich gerade unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie man das Potential bereits bestehender Gebäude besser nutzen kann.

 „Die GWG investiere allein in die Häuser 81, 83, 87 und 89 rund 1,4 Millionen Euro“, erklärte Projektleiter Wolfgang Renner den Besuchern, „dafür werden die Wohnungen weitgehend entkernt, damit wir unseren künftigen Mietern zeitgemäße, großzügige Grundrisse bieten können.“ Gearbeitet werde zunächst in 5 der insgesamt 29 Wohnungen, denn sie stünden bereits leer. Die übrigen 24 Wohnungen renoviere die GWG, wenn sie frei werden. Kein Mieter müsse wegen der Arbeiten ausziehen, versichert Renner. Mit der Sanierung des Barmer Wohnquartiers habe die GWG bereits vor rund anderthalb Jahrzehnten begonnen. „Nach Abschluss des jüngsten Projekts werden mehr als 35 Millionen Euro in den Sedansberg geflossen sein“, so Renner weiter.

„Dabei setzt die GWG bewusst auf eine moderne, zukunftsorientierte Ausstattung, ohne aus den Augen zu verlieren, dass unsere Wohnungen stets bezahlbar bleiben müssen“, ergänzte Sachgebietsleiter Daniel Köster.

Das Modellprojekt am Sedansberg zeige, wie es gelingen könne, eine denkmalgeschützte Siedlung aus den 20er-Jahren an die Wohnbedürfnisse und Vorschriften von heute anzupassen.

Auch am Arrenberg soll im kommenden Jahr ein Modellprojekt entstehen. Hier soll erprobt werden, wie durch die geschickte Nutzung von Bestandsgebäuden in Zukunft auch ohne den Bau von neuen Flächen qualitativ hochwertig gewohnt, gearbeitet und gespielt werden kann. Das Stadtteilmodell wird am 8. September beim Tag der Forschung in den Wuppertal Arkaden präsentiert. Dann freut sich das Team über Ihre Hinweise zu untergenutzten oder ungenutzten Flächen. Gerne nehmen sie diese aber auch unter staedtebau{at}uni-wuppertal.de entgegen.

Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen ...

zuletzt bearbeitet am: 04.12.2018