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Wuppertaler Promotionsstudierende für Gebäudesimulation ausgezeichnet

Die Ausstellung „Communities of Practise“ wurde im Rahmen der Konferenz eröffnet.

Wuppertaler Architekturprofessor Guido Spars tritt sein Amt als Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie an

Prof. Dr. Ulrich Egger (links) und Dr.-Ing. Roland Busch. // Foto Ramona Stein

Neuer Honorarprofessor für öffentliches und privates Baurecht

PROF. DR. ULRICH EGGER, VORSITZENDER RICHTER AM OBERLANDESGERICHT DÜSSELDORF, IST SEIT OKTOBER HONORARPROFESSOR AN DER FAKULTÄT FÜR ARCHITEKTUR UND BAUINGENIEURWESEN DER BERGISCHEN UNIVERSITÄT. DANK DER INITIATIVE VON PROF. DR. GUIDO SPARS LEHRT PROF. EGGER KÜNFTIG IM BEREICH DES ÖFFENTLICHEN UND PRIVATEN BAURECHTS, NACHDEM ER BEREITS SEIT 2006 ALS LEHRBEAUFTRAGTER AM LEHRSTUHL ÖKONOMIE DES PLANENS UND BAUENS AN DER WUPPERTALER HOCHSCHULE TÄTIG IST.

Prof. Dr. Ulrich Egger (links) und Dr.-Ing. Roland Busch. // Foto Ramona Stein

Seit vielen Jahren engagiert sich Prof. Egger in der Ausbildung von Student*innen und Referendar*innen. Er ist Lehrbeauftragter an der Juristenfakultät der Universität Leipzig, wo er Kartellrecht unterrichtet.Als ständiger Vertreter des Vorsitzenden des Justizprüfungsamts des Oberlandesgerichts Düsseldorf ist er in die Organisation und Durchführung juristischer Pflichtfachprüfungen für Jura-Studierende eingebunden.

An der Bergischen Universität hält er Vorlesungen und unterrichtet in Workshops und Kolloquien Bachelor- und Masterstudierende im Zivilrecht, im Bauordnungs- und Bauplanungsrecht sowie in den mit dem Baurecht zusammenhängende Fragen des Straf- und Kartellrechts.

Aktuell leitet Prof. Egger zudem den 6. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Zuvor war er mehrere Jahre in einem energierechtlichen Kartellsenat tätig, in dem er sich u. a. mit planungsrechtlichen Fragen der Netzanbindung von Offshore-/Onshore-Netzanbindungen und Netzkosten im Gas- und Stromnetz befasst hat. Außerdem hat er zehn Jahre aktienrechtliche Fragen entschieden und war mehrere Jahre als Dezernent in verschiedenen Verwaltungsbereichen des Oberlandesgerichts Düsseldorf eingesetzt. Er war dort u. a. für die Referendarausbildung und Fortbildung verantwortlich sowie als Pressesprecher tätig.

„Prof. Dr. Egger für den Bereich des Baurechts als Experten gewonnen zu haben und ihn mit der Vergabe der Honorarprofessur dauerhaft an unsere Fakultät binden zu können, freut uns sehr und ist für uns von hoher Bedeutung, da dadurch eine laufende Fortentwicklung im Bauwesen vermittelt werden kann“, so Dr.-Ing. Roland Busch, derzeitige Professurvertretung am Lehrstuhl Ökonomie des Planens und Bauens. Egger ist gemeinsam mit Wolf Achim Tönnes Autor des Werkes „Recht der Unternehmensbewertung“, das im September 2020 in der 9. Auflage erschienen ist. Außerdem kommentiert er kartellrechtliche Vorschriften im Münchener Kommentar zum Wettbewerbsrecht, der voraussichtlich Anfang 2022 in der 4. Auflage erscheinen wird. Darüber hinaus schreibt er zu energierechtlichen Vorschriften im Berliner Kommentar zum Energierecht (5. Auflage, 2022).

Kontakt:

Dr.-Ing. Roland Busch

Lehr- und Forschungsgebiet Ökonomie des Planens und Bauens

Telefon 0202/439-4259

E-Mail rbusch{at}uni-wuppertal.de

Wuppertaler Promotionsstudierende für Gebäudesimulation ausgezeichnet

Die Preisträger*innen (v.l.n.r.): Tugcin Kirant-Mitic, Ghadeer Derbas, Isil Kalpkirmaz Rizaoglu und Karl Walther.

Isil Kalpkirmaz Rizaoglu, Tugcin Kirant-Mitic und Ghadeer Derbas und Karl Walther, Promotionsstudierende vom Lehrgebiet für Bauphysik und technische Gebäudeausrüstung (Prof. Karsten Voss) an der Bergischen Universität Wuppertal, wurden durch die International Building Performance Simulation Association IBPSA für ihre Simulationsstudie zum Bürogebäude „2226“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung in der „Students modeling competition“ erfolgte im Rahmen der „Building Simulation“-Konferenz Anfang September im belgischen Brügge.

 

Die vier Promotionsstudierenden untersuchten das thermische Raumklima, den visuellen Komfort für Tageslicht und Kunstlicht, die Gebäude-Stromnetz-Interaktion und Aspekte des Nutzer*innenverhaltens. Die Jury überzeugten dabei die höchste Übereinstimmung mit den Berechnungen aus der realen Designphase und dem Gebäudebetrieb sowie die hohe Qualität und Detailtiefe der Ausarbeitung. Außerdem wurde gewürdigt, dass die Wuppertaler in der Wettbewerbsphase ihre Erkenntnisse über eine interaktive Plattform besonders aktiv mit anderen teilnehmenden Teams teilten.

 

Die Analysen erfolgten mit dynamischen Gebäude- und Anlagensimulationen. Diese sind ein wichtiges Designwerkzeug für innovative Gebäudekonzepte und werden auch im Rahmen der Lehre und von Forschungsvorhaben am Lehrgebiet eingesetzt. „Simulationen ermöglichen Zusammenhänge von Klima, Baukonstruktion und Nutzerverhalten in Gebäuden zu erkennen, zu verstehen und zu kommunizieren, um bessere Gebäude zu bauen. Zentrale Ziele sind dabei, neben den Herausforderungen der Energiewende, angenehme Temperaturen, gute Luftqualität und hohen visuellen Komfort für die Nutzung bereitzustellen. Die Analyse des „2226“-Konzeptes war eine tolle Möglichkeit, verschiedene Schwerpunkte der Gebäudeforschung in unserem Team in einem spannenden Praxisprojekt zu vereinen“, so Karl Walther, einer der Preisträger.

 

Gegenstand des Wettbewerbs war das 2.400 m² große Bürogebäude „2226“, das von den Architekten Baumschlager & Eberle entworfen und 2013 in Lustenau (Österreich) fertiggestellt wurde. Während Gebäude typischerweise mit technischen Anlagen zur Beheizung, Kühlung und Lüftung ausgestattet sind, wird beim „2226“-Konzept vollständig auf Systeme wie Wärmepumpen, Gaskessel, Heizkörper oder Klimaanlagen verzichtet. Auch die Versorgung mit Frischluft erfolgt nur durch „natürliche Lüftung“ über die automatisierte Öffnung von Lüftungsflügeln und damit ohne eine mechanische Anlage. Vor allem aber wird auf eine sehr hohe Speichermasse durch 80 cm starke Außenwände aus Ziegel und Geschossdecken aus Stahlbeton gesetzt. Das Innenraumklima wird dadurch besonders robust gegenüber kurzfristigen und saisonalen klimatischen Einflüssen. Der Verzicht auf Systeme zur Beheizung und Kühlung erfordert allerdings die besonders sorgfältige Analyse klimatischer Variationen auch vor dem Hintergrund extremer werdender Klimaperioden. Aufgabe des Wettbewerbes war die Umsetzung des Gebäudekonzeptes vom ursprünglichen Standort in Lustenau nach Kortrijk (Belgien).

 

Kontakt:

Karl Walther

Lehrgebiet für Bauphysik und technische Gebäudeausrüstung

Telefon 0202/439-4160

E-Mail kwalther{at}uni-wuppertal.de 

Wie werden unsere Städte lebenswerter? Internationale Forschungskonferenz an der Bergischen Universität Wuppertal

WIE KÖNNEN ARCHITEKT*INNEN MIT DER GESELLSCHAFT IN INTERAKTION TRETEN? UND WELCHEN EINFLUSS HAT ARCHITEKTUR AUF UNSER GESELLSCHAFTLICHES ZUSAMMENLEBEN? FRAGEN WIE DIESEN WIDMET SICH EINE INTERNATIONALE FORSCHUNGSKONFERENZ, DIE ZURZEIT AN DER BERGISCHEN UNIVERSITÄT STATTFINDET. AUF EINLADUNG DES LEHRSTUHLS FÜR ARCHITEKTURGESCHICHTE UND -THEORIE UNTER LEITUNG VON PROF. DR. CHRISTOPH GRAFE SIND ZEHN NACHWUCHSWISSENSCHAFTLER*INNEN VON NEUN WEITEREN UNIVERSITÄTEN NACH WUPPERTAL GEKOMMEN, UM GEMEINSAM DEN ZUSAMMENHANG VON ARCHITEKTUR UND GESELLSCHAFT ZU DISKUTIEREN.

Bereits seit 2020 beschäftigen sich Forscher*innen der zehn teilnehmenden Universitäten im Rahmen eines von der EU-geförderten Projektes mit dem Thema „Tacit Knowledge of Architecture“. Auf der Konferenz in Wuppertal diskutieren die Nachwuchswissenschaftler*innen nun erstmalig persönlich über den Fortschritt der Projektarbeiten und präsentieren diese in einer offenen Debatte.

„Im Rahmen des Projekts ist ein neues, innovatives Ausbildungsnetzwerk entstanden, das junge Forscher*innen dahingehend ausbildet, das spezifische Wissen zu verstehen, das Architekt*innen bei der Gestaltung von Gebäuden und Städten nutzen. Sie widmen sich unter anderem der Fragestellung, wie Architekt*innen in einem zeitgenössischen Kontext mit der Gesellschaft in Interaktion treten können und wie die Disziplin der Architektur noch einen Einfluss sowohl in politischer als auch in formaler Hinsicht darauf haben kann. Zudem wird die Rolle der Stadtverbände und der Kultureinrichtungen dazu durchleuchtet, um herauszuarbeiten, ob eine Zusammenarbeit eine schöne und bessere Stadt mit sich bringt“, fasst Prof. Grafe zusammen.

Noch bis zum 16. Oktober werden die Gespräche und Diskussionen dazu an unterschiedlichen repräsentativen Orten überwiegend in Wuppertal durchgeführt, darunter zum Beispiel die Utopiastadt, die die Teilnehmer*innen am 14. Oktober im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung inklusive Abendprogramm kennenlernen werden. Zur Abendveranstaltung sind Interessierte herzlich eingeladen.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Christoph Grafe

Lehrgebiet Architekturgeschichte und -theorie

Telefon 0202/439-4117

E-Mail:grafe{at}uni-wuppertal.de

Wuppertaler Architekturprofessor Guido Spars tritt sein Amt als Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie an

PROF. DR.-ING. GUIDO SPARS (LEHRSTUHL FÜR ÖKONOMIE DES PLANENS UND BAUENS) IST DER GRÜNDUNGSDIREKTOR DER BUNDESSTIFTUNG BAUAKADEMIE. ER HAT SEIN AMT IM SEPTEMBER ANGETRETEN. FÜR SEINE TÄTIGKEIT BAT SPARS DIE BERGISCHEN UNIVERSITÄT WUPPERTAL UM BEURLAUBUNG, MÖCHTE ABER SEINE FACHLICHE VERNETZUNG MIT DEM KOLLEGIUM AN DER FAKULTÄT ARCHITEKTUR UND BAUINGENIEURWESEN BEIBEHALTEN UND DEN AUSTAUSCH WEITER PFLEGEN.

Der Deutsche Bundestag hat die Wiedererrichtung der von Karl Friedrich Schinkel erbauten Bauakademie beschlossen. Sie soll für alle relevanten aktuellen Themen rund um Architektur, Bauwesen und Stadtentwicklung nationales Schaufenster, Forum und Werkstatt in einem sein und dabei einen Ort der Information und der Auseinandersetzung bilden. Die Wahl Prof. Spars‘ als Gründungsdirektor gab der Stiftungsrat der Bundesstiftung Bauakademie am 11. März 2021 bekannt.

Als Gründungsdirektor obliegen Guido Spars die strategische Führung und Entwicklung eines tragfähigen und inhaltlichen Konzepts sowie die Ausrichtung und Profilierung in der regionalen, nationalen und internationalen Fachgesellschaft der Bundesstiftung Bauakademie, aber auch in Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit. Dabei wird er auf geeignete Kooperationspartner*innen setzen und das konkrete Nutzungs- und Raumprogramm für die Errichtung des Akademiegebäudes entwickeln.

Erfahren Sie hier mehr über die Bundesstifttung Bauakademie.

Den vollständigen Text finden Sie hier.

Kontakt:

Svenja Kluckow

Leitung Kommunikation und Marketing der Bundesstiftung Bauakademie

Telefon 030/208 4833-16

E-Mail: svenja.kluckow{at}bundesstiftung-bauakademie.de

Podcast 'Urban Mining' ist jetzt live

Kreisläufe denken, planen, bauen

DIE ARCHITEKTENKAMMER RHEINLAND-PFALZ STARTET JETZT DIE PODCASTREIHE „KREISLAUFWIRTSCHAFT“. DIE ERSTE FOLGE FOKUSSIERT DABEI AUF DAS THEMA URBAN MINING – IN STOFFKREISLÄUFEN DENKEN. ZU GAST WAREN PROFESSORIN ANNETTE HILLEBRANDT VON DER BERGISCHEN UNIVERSITÄT WUPPERTAL, PROFESSOR DIRK HEBEL VOM KARLSRUHER INSTITUT FÜR TECHNOLOGIE (KIT) UND UWE KNAUTH, ARCHITEKT UND VORSTANDSMITGLIED DER KAMMER.

Ob Klimawandel oder Rohstoffknappheit, ob übervolle Deponien oder chadstofffragen  es gibt viele gute Gründe, über den Fußabdruck des Bausektors nachzudenken. Denn der ist enorm: Nach Angaben des Zentrums Ressourceneffizienz, das im Auftrag des Bundesinnenministeriums arbeitet, werden alleine an mineralischen Baustoffen in Deutschland jährlich mehr als 500 Millionen Tonnen verbaut – 90 Prozent der heimischen Förderung. Der deutsche Gebäudebestand umfasst inzwischen schätzungsweise 15 Milliarden Tonnen Material und bildet damit ein riesiges, anthropogenes Materiallager. An Bau- und Abbruchabfällen fließen jährlich mehr als 200 Millionen Tonnen aus dem Baubereich ab, was mehr als der Hälfte des deutschen Abfallaufkommens entspricht.

Wenige Zahlen, die die Relevanz des Themas vor Augen führen.

Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz startet im August 2021 eine
Podcastreihe, die Expertinnen und Experten zur Kreislaufwirtschaft befragt. Die Beiträge der monatlich fortgesetzten Reihe nehmen einzelne Aspekte des großen Themenkomplexes ins Visier – vom Urban Mining über das Flächenrecycling und die Nutzung des Gebäudebestandes bis hin zur Frage, wie kurzfristig genutzte Messebauten in Kreisläufen konzipiert oder neue Materialien für ein vollständig recyclefähiges Wirtschaften entwickelt werden können.

 

Die Reihe beginnt am 20. August 2021. Die Kreislaufwirtschaft-Podcastfolgen sind über die Plattformen Soundcloud (https://soundcloud.com/akrp) und Spotify, aber auch über Apple Podcast, Google Podcasts, Deezer, YouTube und Podimo abrufbar. Zu jeder Podcastfolge erscheint ein Beitrag im Deutschen Architektenblatt, Regionalteil Südwest, und auf den Internetseiten der Architektenkammer Rheinland-Pfalz unter www.diearchitekten.org/kreislaufwirtschaft.

 

Kontakt:

Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Annette Müller
Postfach 1150, 55001 Mainz,
Telefon 06131/99 60 22, Telefax 06131/99 60 62
E-Mail: mueller@akrp.de
Internet: www.diearchitekten.org

 

Dr. Anja Rosen, Lehrbeauftragte am Lehrstuhl von Prof. Annette Hillebrandt, hat mit ihrer Forschungsarbeit, dem Urban Mining Index, die DGNB Sustainability Challenge und der Green Solutions Awards Deutschland in der Kategorie Forschung gewonnen

DGNB Präsident Amandus Samsøe Sattler (li.) gratulierte den Gewinner*innen der DGNB Sustainability Challenge 2021. Dr.-Ing. Anja Rosen (2.v.re.) setzte sich mit dem Urban Mining Index in der Kategorie Forschung durch.
Foto DGNB e.V.

Mit dem im Rahmen ihrer Promotion entwickelten „Urban Mining Index“ (UMI) gewann Dr. Anja Rosen die Endausscheidung. Mit in der Endrunde waren zwei große geförderte Forschungsprojekte: Das Projekt „Einfach Bauen“ der Technischen Universität München sowie „ge3TEX“ von der Frankfurt University of Applied Sciences. Dr. Anja Rosen hat mit UMI ein Planungsinstrument für das zirkuläre Bauen entwickelt. „Mit dem Wuppertaler Team des Solar Decathlon Europe (SDE) 21/22 wurde der Urban Mining Index jetzt zu einem anwenderfreundlichen Planungstool weiterentwickelt. Der UMI verfolgt das Ziel, Baustoffe in möglichst geschlossenen Kreisläufen zu führen und macht die Qualität der Nachnutzung von Wert- und Abfallstoffen in Gebäuden quantitativ messbar“, erklärt die Wissenschaftlerin.

Erfahren Sie hier mehr über den Urban Mining Index.

Den vollständigen Text finden Sie hier.

Das Video zur Projektvorstellung gibt es hier.

Kontakt:

Dr. Anja Rosen

Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf, Materialkunde

E-Mail: arosen@uni-wuppertal.de

Wanderausstellung FEEL THE HOUSE

FEEL THE HOUSE ist eine Wanderausstellung, organisiert und gestaltet vom Lehrstuhl Bauen mit Bestand und Baukonstruktion der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Georg Giebeler.

FEEL THE HOUSE ist eine Pop-up-Ausstellung an Architekturfakultäten, Universitäten und Hachhochschulen.

Eine fotografische Sammlung epochentypischer Gebäude.

Haus-Archiv ist eine Sammlung alltäglicher Architekturen, ausgewählt und fotografiert von Studierendender Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule RheinMain, der Hochschule Wismar und der RWTH Aachen. Die Sammlung umfasst über 500 Fotos epochentypischer Gebäude. Prototypen, dieexemplarisch für hunderte ähnlicher Häuser stehen. Mitunter sind es aber auch Unikate - sonderbare Einzelgänger, die einen Gegensatz zum Alltäglichen bilden und daher ihren Platz in der Sammlunggefunden haben.

 

Skurriles, Banales, Alltägliches - die Motivauswahl obliegt den Studierenden und orientiert sich mal an Sehnsüchten, mal an Erinnerungen, mal an ästhetisch-architektonischen Ansprüchen. Das Bild transportiert nicht nur die architektonische Idee, sondern auch deren Rezeption durch die Betrachter*innen. Skurriles wird inszeniert; das scheinbar Belanglose löst sich vom Unbeachteten. Das Bild erzeugt ein Gefühl.

 

Spießig, schräg, brutal - mit der Wanderausstellung FEEL THE HOUSE gehen die Arbeiten nun aufTour und laden die Besucher*innen zum Mitmachen ein. Die Fotografien können gesichtet undkommentiert werden. Stempel mit verschiedenen Adjektiven dienen dazu, die Gebäude aus persönlicherSicht und fern erlernter Bewertungskriterien "abzustempeln".

 

Das Ausstellungsmobil ist im Oktober 2021 zu Gast bei Architekturfakultäten in ganz Deutschland. Vorab gibt es an ausgewählten Standorten die Möglichkeit für einen ersten Einblick.

 

 

Weitere Informationen, Tourtermine und eine Bildergalerie finden Sie unter: www.feelthehouse.de

 

Pressekontakt:

In einem Jahr findet in Wuppertal das Finale des internationalen Wettbewerbs Solar Decathlon Europe statt.

Foto SDE19 | ÉMI Non profit Ltd.

In 365 Tagen, am 10. Juni 2022, öffnet der Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) mit seinem Hauptevent die Pforten für die Öffentlichkeit: Der u. a. von der Bergischen Universität Wuppertal organisierte internationale Hochschulwettbewerb steht ganz im Zeichen des modernen und nachhaltigen Bauens und Wohnens. An den 16 Finaltagen bis zum 26. Juni erwartet das Organisationsteam rund 150.000 Besucher*innen in Wuppertal.

 

In einem Jahr hat das Warten ein Ende. Ab dem 10. Juni 2022 können alle Interessierten in Wuppertal erleben, wie nachhaltiges Bauen und Leben in der Stadt aussehen können. Beim Finale des Wettbewerbs SDE 21/22, der im Jahr seines 20-jährigen Bestehens erstmals in Deutschland stattfindet, präsentieren Hochschulteams aus der ganzen Welt ihre Gebäude für den nachhaltigen Wandel unserer Städte. „Gemeinsam mit Bürger*innen, gut 1000 Teilnehmenden und über 500 Partner*innen aus Praxis und Forschung feiern wir 16 Tage lang innovative Lösungen für das Weiterbauen unserer Städte. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass nachhaltige Städte auch sozial und ökonomisch funktionieren können“, erklärt Projektdirektor Dr. Daniel Lorberg von der Bergischen Universität Wuppertal.

 

SDE 21/22 in Wuppertal: Der Wettbewerb in einem Video kurz erklärt.

Den vollständigen Text finden Sie hier.

 

Kontakt:

Marion Wittfeld

Telefon: 0151/57405105

E-Mail: wittfeld@uni-wuppertal.de

Minister Pinkwart gibt den Startschuss für das Living Lab. NRW

Das Living Lab. NRW ist das Nachfolgeprojekt des Solar Decathlon Europe 21/22, dem internationalen Wettbewerb für nachhaltiges Bauen und Leben in der Stadt.

Startschuss auf dem Campus Haspel (v.l.n.r.): Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Dr. Daniel Lorberg, Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss, Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Projektleiterin Dr.-Ing. Katharina Simon und Markus Hilkenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH.
Fotos: Living Lab.NRW

Am 05.05.21 gab NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am Campus Haspel der Bergischen Universität Wuppertal den Startschuss für das Projekt Living Lab. NRW. Forscher*innen und Institutionen sind zur Beteiligung an der Living Lab. NRW- Community aufgerufen.Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW mit insgesamt 3 Millionen Euro gefördert.

Mit dem Living Lab. NRW entsteht in Wuppertal eine zentrale Forschungs- und Bildungseinrichtung für innovative Lösungen rund um das nachhaltige Leben und klimaneutrale Bauen in Städten. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, enthüllte am 5. Mai im Beisein der Projektleitung, des Rektors der Bergischen Universität Wuppertal Prof. Dr. Lambert T. Koch und des Oberbürgermeisters Prof. Dr. Uwe Schneidewind die Tafel, die zukünftig die breite Öffentlichkeit über das Projekt informieren wird.

 

mehr über LivingLab.NRW

mehr über Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22)

 

Kontakt:

Dr.-Ing. Katharina Simon

Projektleiterin Living Lab. NRW

Telefon 0202/439-4511

E-Mail: ksimon{at}uni-wuppertal.de

Wie beeinflussen neue Technologien die Architektur und den Städtebau? Das ist eine der zentralen Fragen, mit denen sich Prof. Enriqueta Llabres-Valls beschäftigt. Die in London lebende und an der Bartlett School of Architecture lehrende Architektin ist – von April bis Oktober 2021 – Inhaberin der fünften „Dr. Jörg Mittelsten Scheid-Gastprofessur“ an der Bergischen Universität Wuppertal.

Um Interessierten den Austausch mit ihr zu ermöglichen, sind drei öffentliche Veranstaltungen mit anschließender Diskussion geplant. Veranstaltungssprache ist Englisch.

Ein erster Überblick:

 

18.05.2021 – „Relational Urbanism. A Tacit approach to Territorial practice“

(18 Uhr, Veranstaltung über Zoom)

Zugangsdaten:

uni-wuppertal.zoom.us/j/91042906689

Meeting ID: 910 4290 6689

Passcode: UrYWcX11

 

06.07.2021 – „Bending Architectural Thinking “ 

(18 Uhr, Veranstaltung über Zoom)

Zugangsdaten:

uni-wuppertal.zoom.us/j/98672595640

Meeting ID: 986 7259 5640

Passcode: vBDdbj9W

 

12.10.2021 – „Relational Urbanism. Encoding and decoding patterns of Planetary Urbanization. “

(18 Uhr, geplant als Präsenzveranstaltung an der Bergischen Universität)

Akademische Karrierewege hin zur unbefristeten Professur transparenter und planbarer gestalten – das ist das Ziel des gemeinsamen Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Über eine Programmlaufzeit von 2017 bis 2032 stellt der Bund insgesamt bis zu eine Milliarde Euro bereit, um 1.000 zusätzliche, sogenannte Tenure-Track-Professuren an den Universitäten zu etablieren. Über eine erfolgreiche Förderantragstellung freut sich nun auch die Bergische Universität Wuppertal: In der aktuellen Bewilligungsrunde erhielt sie heute den Zuschlag zur Einrichtung von insgesamt neun Tenure-Track-Professuren.

Künftig will die Bergische Universität bis zu einem Viertel ihrer Wiederbesetzungen über ein Tenure-Track-Verfahren durchführen. Das Format der Tenure-Track-Professur richtet sich an hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der frühen Karrierephase und sieht nach erfolgreicher Bewährung (Tenure Track), in der Regel als Juniorprofessorin oder -professor, den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur vor. Sie ist damit eine Alternative zu herkömmlichen Qualifizierungs- und Berufungsverfahren auf eine Professur an Universitäten.

Pressemeldung der Bergischen Universität hier weiterlesen …

zuletzt bearbeitet am: 19.11.2021