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Faculty of architecture at the University of Wuppertal on instagram.

>Architektur< im Wintersemester 2020.21

Liebe Studierende der Architektur,

die Universität Wuppertal sieht für das bevorstehende Wintersemester ein "Hybridsemester" vor: Es soll so viel Präsenz wie möglich geben. In der Architektur wird den Erstsemestern weitestgehend ein Studium vor Ort am Campus Haspel ermöglicht, damit der Start gut gelingt. Das schließt Online-Angebote ein. Die höheren Semester haben im Sommer schon im Zeichen „digitaler Lehre“ den Studienalltag gemeistert. Trotz der Digitalisierung war es in vielerlei Hinsicht ein gutes Semester mit vielen neuen Erfahrungen. Die aktuelle Situation bedingt, dass für die höheren Semester eine Mischung des Studiums vor Ort (Betreuungen) und als Live-Stream (Vorlesungen) entsteht. Das gilt gleichermaßen für Studierende im Bachelor- und Master-Studiengang. Alle Informationen stehen Ihnen wie immer unter moodle zur Verfügung.

Zum Semesterstart informieren wir Sie wieder mit einer ArchNews darüber, was an den einzelnen Lehrstühlen derzeit an Lehrveranstaltungen angeboten wird, was in der Forschung läuft und was darüber hinaus so geschieht. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der ArchNews und hoffen, dass Sie – genau wie wir – neugierig auf ein ‚Hybrid-Semester‘ sind. Wir tragen alle gemeinsam zum Gelingen bei!

Und wenn es mal klemmt: Sprechen Sie uns oder die Fachschaft an!

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Wintersemester!

 

Allgemeine Informationen und Verhaltensregeln zur Pandemie können Sie hier lesen >FAQ – Universität<
Informationen zu Lehrveranstaltungen erhalten Sie immer via moodle.

AUSSTELLUNG: Alte Meister – Neue Herausforderungen

Als Einstieg in das Masterstudienprofil Architektur „Nachhaltiges Bauen & Gebäudeperformance“ sind die Studierenden in einem Semesterprojekt gefragt „Alte Meister“ neu zu interpretieren und zu transformieren.

In den vergangenen vier Jahren wurden bereits 35 Gebäude von bekannten Architekten aus der Zeit von 1923 bis 1973 unter den Aspekten des nachhaltigen Bauens transformiert. Dabei geht es einerseits um eine hohe Energieeffizienz („more from less“) und andererseits um eine Deckung des verbleibenden Energiebedarfs durch Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort. Die grundlegende architektonische Haltung der Entwürfe der damaligen Zeit soll dabei weitestgehend unverändert bleiben. Ein weiteres, wichtiges Augenmerk liegt auf der Auswahl der Materialität, den damit verbundenen ökologischen Eigenschaften der Baustoffe, sowie eine recyclinggerechte Konstruktion. Den Studierenden ist freigestellt, ob sie die Ziele durch eine Sanierung erreichen oder das Gebäude baukonstruktiv als Neubau denken.

Die Plakate und Modelle sind Seminararbeiten des gemeinsamen Forschungs-Studios der Professuren für Baukonstruktion|Entwurf|Materialkunde, Prof. Annette Hillebrandt und Bauphysik & Technische Gebäudeausrüstung, Prof. Karsten Voss. Begleitet und angeleitet wurden die Studierenden von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen Johanna Katharina Seggewies, Malin Johanna Berges, Nils Nengel und Nathalie Sophie Hans.


Auch im Wintersemester 2020-2021 erwarten uns weitere spannende und innovative Transformationen von acht Gebäuden.

Am Campus Haspel stellt die Fakultät bis Ende März 2021 die 35 studentischen Arbeiten zur Transformation „Alte Meister“ aus. Die Ausstellung kann nach Voranmeldung bei Frau Thrams via E-Mail: thrams{at}uni-wuppertal.de angemeldet und besucht werden. Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität können jederzeit die Ausstellung besuchen und müssen sich nicht anmelden.

 

Verantwortlich sind die Lehrstühle:
I Baukonstruktion I Entwurf I Materialkunde I - Prof. Annette Hillebrandt
Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung - Prof. Dr. Karsten Voss

Stellenausschreibungen im Lehrgebiet Prof. Dr. Karsten Voss

In unserem btga -Team sind zum nächstmöglichen Termin zwei Stellen als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in zu besetzen.

 

In der Ausschreibung - Kennziffer: 20281(Frist 01.12.2020) wird eine Mitarbeit in der Lehre auf dem Gebiet "Nachhaltiges Bauen und Gebäudeperformance" und in der Bearbeitung des Internetauftritts sowie der Entwicklung von zeitgemäßen, medialen Kommunikationsformaten gesucht. Lesen Sie hier das PDF der Stellenbeschreibung.

 

Die Ausschreibung - Kennziffer: 20310 (Frist 21.12.2020) umfasst die Mitarbeit an nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Einen Schwerpunkt bilden Anpassungsstrategien für Bestandsgebäude an den Klimawandel und die Mitarbeit bei der Durchführung eines internationalen, studentischen Gebäude-Energie-Wettbewerbs, dem Solar Decathlon Europe in Wuppertal (www.sde21.eu). Lesen Sie hier das PDF der Stellenbeschreibung.

 

Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss

www.btga-arch.uni-wuppertal.de

Starke Ideen für das ressourcenschonende Bauen -
Erste digitale Preisverleihung beim diesjährigen Urban Mining Student Award Architektur

Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen ...

Weniger wegwerfen, mehr wiederverwenden – das ist eine Idee, die auch im Bauwesen immer mehr Anhänger findet und mit zunehmender Ressourcenverknappung wirtschaftlich attraktiv wird. Doch das zirkuläre Bauen erfordert neben einer umfassenden Kenntnis von Baustoffen und Konstruktionen auch Innovationsgeist und die Bereitschaft, gewohnte Abläufe zu überdenken und neue Partner ins Boot zu holen. Um der heranwachsenden Architektengeneration das Bewusstsein und die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, hat die Bergische Universität Wuppertal gemeinsam mit dem Urban Mining e.V. und mit tatkräftiger Unterstützung der agn Niederberghaus & Partner GmbH zum dritten Mal in Folge einen bundesweiten Studentenwettbewerb ausgelobt. Unter dem Namen "Urban Mining Student Award Architektur" prämiert er Konzepte, Strategien und Konstruktionen unter Berücksichtigung der damit erzielbaren Umwelt- und Ressourcenschonung.

Für die feierliche Preisverleihung kamen in diesem Jahr erstmals alle Beteiligten in einem digitalen Format zusammen. Jetzt wurde auch der Mitschnitt auf der Webseite des Awards veröffentlicht.
Weitere Informationen zu den innovativen Wettbewerbsbeiträgen und den stolzen Gewinnern sowie der nun laufenden Auslobung eines ökologisch korrekten Weihnachtsbaumes finden Sie in unserer Pressemitteilung und unter www.urbanminingstudentaward.de


Pressinformation Urban Mining Student Award Architektur, hier als PDF ...

Wir begrüßen Dr. Felipe Riola Parada als neuen Professor
an der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

Pressetext der Bergischen Universität
Dr. Felipe Riola Parada ist neuer Professor für Tragwerklehre und Statik der Tragwerke an der Bergischen Universität Wuppertal.


Der 42-Jährige studierte Architektur und Tragwerksplanung an den spanischen Universitäten A Coruña und Santiago de Compostela in Galicien.
2017 promovierte Dr. Riola Parada an der Technischen Universität Wien, Titel der Dissertation: „Timber-Steel Hybrid Beams for Multi-Storey Buildings“.

 

Felipe Riola Parada arbeitete nach seinem Studium mehrere Jahre als Architekt und Tragwerksplaner. 2014 ging er an die TU Wien, wo er bis zu seinem Wechsel nach Wuppertal im Oktober dieses Jahres am Institut für Architekturwissenschaften tätig war.

 

Zu seinen Forschungsschwerpunkten an der Bergischen Universität zählen u.a. Architektur und Tragwerk, Entwicklung von Tragsystemen und Bauteilen sowie Holzbau und Holzhybridbauweisen (Holz und Stahl / Holz und Beton).

 

Prof. Dr. Riola Parada und sein Lehrgebiet erreichen Sie unter: www.tragwerk-arch.uni-wuppertal.de

 

Wir wünschen Ihm einen guten Start bei uns am Campus Haspel.

Stegreif >>Urban-Mining-Objekt<< Wettbewerb für Studenten

mit Prof. Annette Hillebrandt & TEAMhillebrandt

Nach dem dritten erfolgreichen Award, baucht der „UMSA“ (auch Corona-bedingt) eine kleine Pause. Wir arbeiten daran, im Mai 2021 wieder ein großes, spannendes Thema zur Bearbeitung im Wintersemester 2021/22 herauszugeben. Bis dahin überbrücken wir die Zeit mit einem kleinen Thema – einem Stegreif! Dieser Stegreif ist Teil eines deutschlandweit offenen interdisziplinären Wettbewerbs und kann von allen interessierten Studierenden bearbeitet werden. Studierende der Architektur von der Bergischen Universität, die diesen Stegreif belegen möchten, erhalten weitere Informationen durch den Lehrstuhl Baukonstruktion | Entwurf | Materialkunde über moodle und müssen sich hierzu anmelden.

 

Hier die Parameter des Stegreifs

Aufgabe:

Bau eines transportablen, wiederverwendbaren Urban-Mining-Objektes. Eine genauere Beschreibung der Aufgabe, Organisation und Anmeldung wird bei der Stegreif-Ausgabe auf der Webseite vom UMSA bekannt gegeben.


Ausgabe:

Mittwoch, den 4. November 2020

www.urbanminingstudentaward.de


Abgabe:

Freitag, den 4. Dezember 2020

Die Abgabe erfolgt digital. Ein Voting auf einer Onlineplattform zum Teilen von Fotos und Videos stellt das diesjährige Preisgericht dar. Ein Preisgeld wird durch eine Online-Versteigerung über ZOOM zusammengetragen. Detaillierte Informationen zur Abgabe, Organisation und Ablauf werden ab dem 04.November auf der Webseite des UMSA veröffentlicht.

 

Weitere Auskunft erhalten Sie unter www.urbanminingstudentaward.de und dem TEAMhillebrandt der Bergischen Universität Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal hier lesen ...

Bildungsperspektive Düsseldorf Rath
Preisverleihung Studentenwettbewerb im Schulverwaltungsamt Düsseldorf

In Kooperation mit der Stadt Düsseldorf lobte der Lehrstuhl für ökologisches Bauen und Entwerfen der Bergischen Universität Wuppertal im Wintersemester 2019/20 einen studentischen Wettbewerb aus. Thematisiert wurde im Rahmen eines Masterentwurfes (E5) der Schulstandort Düsseldorf Rath, an dem sich eine Haupt- und Grundschule befindet.

Die Studierenden der Bergischen Universität konnten mit sehr unterschiedlichen Konzepten nachweisen, dass dieser Standort das bauliche Potential bietet, die vorhandene Haupt- und Grundschule zu einer Gesamtschule oder zu einem Gymnasium zu erweitern. Außerdem zeigten die Entwürfe, dass trotz der zusätzlich zu platzierenden Dreifachsporthalle auf dem Gelände auch eine neue Grundschule realisiert werden kann.
Unter Einbeziehung der aktuellen gesellschaftspolitischen Neubewertung von herkömmlichen Bildungsverständnissen und traditionell didaktisch-methodischen Arrangements, zeigten die Entwürfe eindrucksvoll, dass der Standort im Sinne der neuen Lernformen verändert und damit eine weitergehende Bedeutung erhalten kann. Es zeigte sich, dass die Qualität eines Ganztagsbetriebes, die Barrierefreiheit  und Jugendarbeit räumlich und inhaltlich integriert werden kann.

Die Prüfung des Entwurfsthemas und auch das daran anschließende Preisgericht, unter dem Vorsitz von Prof. stv. S. Hauers, fanden Corona bedingt erst in den Semesterferien statt.

Die Preisverleihung durch die Amtsleiterin Dagmar Wandt fand im Schulverwaltungsamt Düsseldorf statt. Insgesamt standen 3.500 € zur Verfügung!

Wir gratulieren ganz herzlich unseren Preisträger*innen!
1.Preis: Polina Popova

2.Preis Mohamad Khazna
2.Preis Marie Schwemi
n
Ankauf Michela Hellena Rüßmann
Ankauf Dennis Göttlich

Das Team ökologisches Bauen und Entwerfen der Fk5: Prof. stv. Sabina Hauers und Dipl.-Ing. Jan Kallert betreuten den Master Entwurf.

Pressemeldung der Bergischen Universität hier lesen ...

Schülerakademie 2°Campus geht in die nächste Runde
Jetzt bewerben!
Klimaschutz ist machbar – so lautet das Motto der WWF-Schülerakademie 2°Campus. Schüler*innen können dabei mit Wissenschaftler*innen namhafter Forschungsinstitute sowie anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland über die Herausforderungen des Klimawandels diskutieren und Lösungen für den Klimaschutz erforschen. Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss und sein Team von der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Bergischen Universität, werden die Teilnehmer*innen wieder als Mentor*innen beim Thema „Wohnen und Umwelt“ begleiten. Bewerbungsschluss ist der 2. Dezember.


Lesen Sie hier den Pressetext der Bergischen Universität Wuppertal weiter …

WIR GRATULIEREN  „summa cum laude“
Am 17. September 2020 hat Anja Rosen ihre Dissertation an der Bergischen Universität Wuppertal in einer öffentlichen Disputation verteidigt. Die Prüfungskommission, bestehend aus Prof. Annette Hillebrandt als betreuende Hochschullehrerin und Prof. Dr. Karsten Voss von der BUW sowie Prof. Dirk E. Hebel vom KIT und Prof. Dr. Klaus Sedlbauer von der TUM, würdigte die Arbeit einstimmig mit der Auszeichnung „summa cum laude“. Dabei wurde die besondere Relevanz des Themas und die sehr gute wissenschaftliche Ausarbeitung hervorgehoben.

 

Der Urban Mining Index ist eine Systematik, mit der die Kreislaufkonsistenz von Baukonstruktionen und Gebäuden in der Neubauplanung quantitativ gemessen und bewertet werden kann. 

Hierfür wurden Parameter definiert, die die Materialität und die Konstruktion, aber auch die Wirtschaftlichkeit des selektiven Rückbaus abbilden, der Voraussetzung für die Rückgewinnung sortenreiner Wertstoffe ist.

 

Die zirkulär zu führenden Baustoffe beziffern mit ihrem Anteil an der Masse aller im Lebenszyklus des Bau­werks verbauten Materialien das Gesamtergebnis: den Urban Mining Indicator.

Um diesen zu berechnen, werden die Zirkularitätsraten von Baumaterialien anhand spezifischer Kennwerte ermittelt: des Anteils an sekundären oder erneuerbaren Rohstoffen und des zukünftigen Recyclingpotenzials. Dabei werden verschiedene Qualitätsstufen der zirkulären Materialnutzung Pre-Use und Post-Use (vor und nach der geplanten Nutzung) unterschieden und differenziert gewichtet: Materialien, die auf gleichbleibendem Qualitätsniveau in geschlossenen Kreisläufen geführt werden können (Wiederverwendung und Recycling), flie­ßen in das „Closed-Loop-Potenzial“ ein. Dagegen fließen Materialien, die nur unter Qualitätsverlust in offenen Kreisläufen geführt werden können (Weiterverwendung und Downcycling), in das „Loop-Potenzial“ ein.

Auf konstruktiver Ebene wird die Demontierbarkeit von Bauteilen und -produkten sowie die Möglichkeit der sortenreinen Trennung von Wertstoffen als Grundvoraussetzung für die Kreislauffähigkeit der Materialien beur­teilt. Die Wirtschaftlichkeit des selektiven Rückbaus, gemessen am Restwert der Materialien und dem Arbeits­aufwand für deren sortenreine Rückgewinnung am Ende der Nutzungsdauer, bestimmt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Material ein hochwertiges oder nachrangiges End-of-Life-Szenario erreicht.

 

Lehrgebiet Prof. Annette Hillebrandt

zuletzt bearbeitet am: 26.11.2020